Bei Oma gelandet

Bei meinen Menschen habe ich ein ganz großes Stück Aufregung erzeugt, vor allem bei Oma.
Ich habe mich bei ihr auf den Balkon gesetzt und sie wollte mir doch glatt die Tür vorm Schnabel zumachen. Zum Glück konnte sie meinem Blick nicht wiederstehen und fragte mich, ob ich nicht rein wolle. Ich hatte Kohldampf und habe es als Einladung zum Essen angesehen. Oma war sehr folgsam und setzte mir gleich frische Erdbeeren und Haferflocken vor. Letztere kannte ich zwar nicht, schmeckten aber nicht schlecht. Ich folgte ihr auf Schritt und Tritt, sogar bis zur Toilette, in der Hoffnung, dass sie vielleicht doch normales Vogelfutter auftreibt.

Aber anstatt sich über meine Gesellschaft zu freuen sandte sie einen Hilferuf zu Sabine: Mir ist ein grüner Vogel zugeflogen. Als wenn ich nur ein oller grüner Vogel wäre.
Das komische an Omas in Eller ist, dass sie keinen Käfig mit allem drum und dran haben, sondern nur eine breite Fensterbank auf der man Erdbeeren serviert bekommt.
Die dreie neuen Menschen neben Oma schienen mir da wesentlich kompetenter. Sie näherten sich mir mit einem zwar kleinen aber voll ausgestatteten Vogelheim. Also nix wie rein und Mittagessen.
Damit war aber schnell Schluss, denn die drei neuen Menschen packen mich ein einen noch größeren Käfig, der sogar rollen konnte.